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Suchbegriff: Meinungsartikel

Die deutschen Behörden führten Razzien in den Frankfurter und Berliner Büros der Deutschen Bank durch, da der Verdacht auf Geldwäsche im Zusammenhang mit verspäteten Meldungen verdächtiger Aktivitäten in Bezug auf Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch zwischen 2013 und 2018 bestand. Dies ist eine weitere regulatorische Herausforderung für die Bank, die bereits zuvor wegen Verstößen gegen die Geldwäschevorschriften mit Geldstrafen und Ermittlungen konfrontiert war. Die Razzien fanden kurz vor der Bilanzpressekonferenz 2025 der Bank statt und führten zu einem vorübergehenden Kursrückgang von 3 %.
Der US-Dollar ist gegenüber dem Schweizer Franken auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gefallen und erreichte 0,77 CHF pro Dollar, was vor allem auf Äußerungen von Präsident Donald Trump zurückzuführen ist, der sich für einen schwachen Dollar ausgesprochen hat. Diese Entwicklung wirkt sich negativ auf Schweizer Exporteure aus, da ihre Waren auf dem US-Markt teurer werden. Unterdessen sind die Goldpreise auf Rekordhöhen von über 5.200 USD pro Unze gestiegen, da Investoren angesichts geopolitischer Spannungen und sinkendem Vertrauen in den Dollar nach sicheren Häfen suchen, wobei auch die Silberpreise entsprechend steigen.
Indien wartet auf einen deutlichen Rückgang der Preise für Flüssigerdgas, bevor es seine LNG-Importe erhöht. Der CEO von Petronet Ltd erklärte, dass die Preise von derzeit 11 USD/MMBtu auf 6-7 USD/MMBtu fast um die Hälfte sinken müssen, um die Nachfrage anzukurbeln. Indien hält sich mit langfristigen LNG-Verträgen zurück und wartet auf einen für 2026 prognostizierten Angebotsüberschuss, der preisbewussten asiatischen Käufern Verhandlungsmacht verschaffen könnte. Das Land strebt eine Verdopplung des Anteils von Gas an seinem Energiemix auf 15 % an, wofür Importkapazitäten von rund 100 Millionen Tonnen erforderlich sind.
US-Präsident Donald Trump hat Iran mit militärischen Maßnahmen gedroht, sollte das Land nicht zu den Atomverhandlungen zurückkehren und die Forderungen der USA akzeptieren, darunter die Aufgabe der heimischen Urananreicherung. Iran hat diese Forderungen zurückgewiesen und sein Recht auf fortschrittliche Nukleartechnologie für friedliche Zwecke geltend gemacht. Die USA haben eine große Flotte in die Region entsandt und Militärübungen angekündigt, wodurch sich die Spannungen im anhaltenden Atomstreit weiter verschärft haben.
Der US-Dollar schwächt sich weiter ab, erreicht gegenüber dem Schweizer Franken ein Mehrjahrestief und durchbricht gegenüber dem Euro erstmals seit 2021 die Marke von 1,20. Analysten führen den Rückgang auf den Grönland-Konflikt und mögliche gemeinsame Interventionen der japanischen und US-amerikanischen Zentralbanken zur Stützung des Yen zurück. Obwohl die USA das weltweit größte Leistungsbilanzdefizit aufweisen, bleibt der Status des Dollars als Reservewährung unangetastet, auch wenn die jüngsten Verluste auf ein gewisses Nachlassen des Vertrauens hindeuten. Analysten der VP Bank und des Bankhauses Metzler geben gemischte Prognosen ab und weisen sowohl auf fundamentale Schwächen als auch auf mögliche kurzfristige Stützungsfaktoren für den Dollar hin.
Der serbische Präsident bestätigt, dass Russland aufgrund des Sanktionsdrucks bereit ist, seine Mehrheitsbeteiligung an Naftna Industrija Srbije (NIS), Serbiens einziger Ölraffinerie, zu verkaufen. Als potenzieller Käufer wird das ungarische Energieunternehmen MOL diskutiert. Der Schritt zielt darauf ab, den Raffineriebetrieb trotz der Sanktionen gegen russische Energieanlagen in Europa aufrechtzuerhalten, wobei Serbien die Sicherheit der Kraftstoffversorgung gegenüber politischen Symbolen priorisiert.
Der Schweizer Bundesrat schlägt eine vorübergehende Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,8 Prozentpunkte für zehn Jahre vor, um ab 2028 zusätzliche Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit in Höhe von 31 Milliarden Franken zu finanzieren. Die Maßnahme erfordert eine Verfassungsänderung und wird im Sommer 2027 einer Volksabstimmung unterzogen. Die Mittel werden aufgrund der sich verschlechternden globalen Sicherheitslage für den Ausbau des Militärs, die Cybersicherheit, die Nachrichtendienste und den Grenzschutz verwendet.
China hat im Jahr 2025 seine Stromerzeugungskapazität um 543 Gigawatt erweitert und damit Rekordwerte bei der Kohle- und Windkapazität erreicht. Wind- und Solarenergie machen nun 47,3 % des chinesischen Energiemix aus, wobei neben dem anhaltenden Ausbau der Kohle auch die erneuerbaren Energien ein deutliches Wachstum verzeichnen, was die Energiesicherheit und wettbewerbsfähige Preise unterstreicht.
Der Schweizer Franken hat Anfang 2026 gegenüber dem Euro und dem US-Dollar deutlich an Wert gewonnen, Rekordhöhen erreicht und die Toleranzgrenzen der Schweizerischen Nationalbank auf die Probe gestellt. Marktanalysten gehen davon aus, dass die bisherige Interventionsschwelle von 0,92 Franken pro Euro nicht mehr gilt, da die SNB unter Präsident Martin Schlegel ihre Vorgehensweise bei Währungsinterventionen geändert hat. Die Stärke des Frankens wird auf die Flucht in sichere Anlagen zurückgeführt, die durch die politische Unsicherheit in den USA und die Politik von Trump ausgelöst wurde, während die Schwäche des Dollars offenbar auf Short-Positionen von Devisenhändlern zurückzuführen ist. Die meisten Analysten gehen davon aus, dass die SNB nur dann intervenieren wird, wenn der Franken schneller in Richtung 0,91 Franken pro Euro oder darunter steigt.

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